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Prüfungen und Fördermöglichkeiten

Du möchtest deinen Gesellen oder Meister machen oder bist auf der Suche nach Fördermöglichkeiten? Hier erfährst du alles zu diesem Thema.

Abschluss- und Gesellenprüfungen

Jeder Lehrling muss während seiner Ausbildung eine Zwischenprüfung bzw. den Teil I der Gesellenprüfung ablegen und am Ende der Lehre in der Abschlussprüfung bzw. Gesellenprüfung beweisen, dass er die erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse seines Ausbildungsberufes besitzt. Für die Abnahme dieser Prüfungen errichten die Handwerkskammer oder die Innungen Prüfungsausschüsse. 

Zulassungsvoraussetzungen zur Abschluss- bzw. Gesellenprüfung: 

Zur Abschluss- bzw. Gesellenprüfung ist zuzulassen

  1. wer die Ausbildungszeit zurückgelegt hat oder wessen Ausbildungszeit nicht später als zwei Monate nach dem Prüfungstermin endet.
  2. wer an den vorgeschriebenen Zwischenprüfungen teilgenommen sowie die vorgeschriebenen Berichtshefte geführt hat.
  3. wessen Berufsausbildungsverhältnis in der Lehrlingsrolle eingetragen ist.

Prüfungszeiträume

Die Zeiträume zur Durchführung der Abschluss- und Gesellenprüfungen sind wie folgt festgelegt: 
Die Sommerprüfung findet im Zeitraum zwischen Mai  bis einschließlich August statt, die Winterprüfung zwischen November bis einschließlich Februar. Somit sind für die Sommerprüfung alle diejenigen Auszubildenden anmeldeberechtigt, deren Ausbildungszeit bis zum 31. Oktober des Jahres abgeschlossen ist. Für die Winterprüfung sind alle diejenigen Auszubildenden anmeldeberechtigt, deren Ausbildungszeit bis zum 30. April des Jahres abgeschlossen ist. Die einzelnen Prüfungstage werden durch die zuständige Körperschaft (Handwerkskammer bzw. ermächtigte Innung) festgesetzt.

Begabtenförderung (Weiterbildungsstipendium) 

Sie haben einen sehr guten Ausbildungsabschluss? - Dann bewerben Sie sich um ein Weiterbildungsstipendium.

Wer kann sich bewerben?

Sie können sich bewerben, wenn Sie 

  1. die Berufsabschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten bzw.  der Durchschnittsnote von 1,9 oder besser bestanden haben
    oder
    durch besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb 
    oder 
    die besondere Qualifizierung durch einen begründeten Vorschlag des Betriebes oder der Berufsschule nachweisen können.
  2. zum Aufnahmezeitpunkt jünger als 25 Jahre sind (durch die Anrechnung der Grund- und Zivildienstzeiten sowie von Elternzeiten o. ä. kann die Aufnahme auch bis zu drei Jahre später erfolgen).
  3. weder Vollzeitstudentin/Vollzeitstudent noch Hochschulabsolventin/Hochschulabsolvent sind.

Was wird gefördert?

Mit einem Stipendium können Sie bei einer anspruchsvollen fachbezogenen oder berufsübergreifenden Weiterbildung gefördert werden. Die Förderung umfasst Zuschüsse von insgesamt 7.200 Euro (2.400 Euro pro Jahr) für Weiterbildungen - bei einem Eigenanteil von 10 Prozent pro Maßnahme. 

Wie können Sie sich bewerben?

Ihre Bewerbung um Aufnahme in das Förderprogramm richten Sie bitte zusammen mit dem Stipendiatenstammblatt, einer Kopie des Berufsabschlusszeugnisses bzw. Prüfungszeugnisses sowie einem Nachweis über die derzeitige Berufstätigkeit bzw. Meldung der Arbeitsagentur an die Handwerkskammer Oldenburg.

Wann können Sie sich bewerben? 

Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres. Aufnahmetermin ist der 1. März des folgenden Jahres. Gefördert wird über einen Zeitraum von drei Jahren, wobei das Aufnahmejahr bereits das 1. Förderjahr darstellt.

© Falk Heller, www.argum.com

Sie haben Ihre Weiterbildung bereits begonnen?

Es ist auch möglich, bereits begonnene Weiterbildungsmaßnahmen zu fördern. Doch dafür gelten einschränkende Bedingungen.

Marion Gonsior

Telefon 0441 232-254
Telefax 0441 232-55254
gonsior@hwk-oldenburg.de

Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks

Die jahrgangsbesten Gesellinnen und Gesellen messen sich in drei Stufen miteinander: Zuerst ermittelt die jeweilige Handwerkskammer die Kammersieger, also die besten Prüfungsabsolventen der Region. In der nächsten Stufe treffen diese auf Landesebene aufeinander. In der finalen Runde kämpfen die Landessieger auf nationaler Ebene um den Titel "Bundessieger". In der Vergangenheit haben es junge Spitzenkräfte aus der Region sogar bis zum Berufsweltmeistertitel gebracht!

Mitmachen lohnt sich!

Eine Teilnahme kann sich finanziell lohnen und ein gutes Abschneiden bei einem anerkannten Wettbewerb erhöht die Karrierechancen. Ein Sieg wiegt genauso viel wie ein gutes Zeugnis. Wer gewinnt, hat sogar die Möglichkeit, seine Weiterbildung über Mittel aus der Stiftung der Begabtenförderung zu finanzieren!

© Handwerkskammer Oldenburg

Wer kann teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt sind Junghandwerkerinnen und Junghandwerker, die ihre Gesellen- oder Abschlussprüfung in der Zeit vom Winter des Vorjahres bis zum Sommer des Wettbewerbsjahres abgelegt haben. Zum Zeitpunkt der Gesellen- und Abschlussprüfung nicht älter als 27 Jahre sind, also das 28. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die Prüfungsleistung in der Fertigkeitsprüfung (Praxis) muss mindestens die Note „gut" betragen. 

Wie werden die Besten ermittelt?

Die Siegerinnen und Sieger der verschiedenen Ebenen werden durch die Prüfungsergebnisse der Abschluss- und Gesellenprüfung, durch Arbeitsproben oder durch Bewertungen des Gesellenstückes ermittelt. Das Verfahren variiert bei den verschiedenen Wettbewerbsberufen.

Dipl.- Oec. Heinz Auktun

Telefon 0441 232-257
Telefax 0441 232-55257
auktun@hwk-oldenburg.de

Bildergalerie: Kammersiegerehrung 2017 

Manfred Kurmann (links) freute sich über die 37 Kammersieger. Torsten Heidemann führte als Moderator durch den Abend.
Die Auszeichnung für die Kammersiegerinnen und Kammersieger 2017.
Begrüßung durch den Hausherren: Dieter Meyer, Vorstandsvorsitzender des BFE
Musikalische Begleitung gab es durch die Newcomer-Band "Beyond Roses".
Volles Haus im BFE bei der diesjährigen Kammersiegerehrung.
Begrüßende Worte gab es auch von Heiko Henke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer.
Frederik Klugmann, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (Christian Klugmann, Lastrup)
Ilonka Wistuba, Augenoptikerin (Dellas Optik e.K., Oldenburg)
Fatbardh Hyseni, Automobilkaufmann (Autohaus Tönjes GmbH & Co. KG, Zetel)
Lars Meißner, Bäcker (Bäckerei und Konditorei Frank von Aschwege, Edewecht)
Steffen Ludwig, Beton- und Stahlbetonbauer (TweWe-Bau GmbH, Rastede)
Thimon Worschech, Bootsbauer (Fr. Fassmer GmbH & Co. KG, Berne)
Onno Falko Hommers, Dachdecker (Heiko Stallkamp GmbH, Stadland)
Gottlieb Hergert, Elektroniker i.d.FR Energie und Gebäudetechnik (Sieverding Heizungs- und Sanitärtechnik GmbH, Cappeln)
Suzanne Astrid van Houwling, Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk Bäckerei (Bäckerei-Konditorei Behrens-Meyer GmbH, Garrel)
P. Detlefsen, Fahrzeuglackierer (Marco Middendorf, Vechta)
Jannis Frers, Feinwerkmechaniker (AMF-Bruns GmbH & Co. KG, Apen)
Alexandra Ording, Fleischerin (Fleischerei Maik Bruns, Damme)
Emely Janßen, Fotografin (Bernd-Thomas Scheiwe, Fotografenmeister, Apen)
Kristina Holm, Friseurin (Inge Kläne, Vechta)
Max Fiedler, Gerüstbauer (Bassenberg & Schwarting GmbH, Stadland)
Karoline Lange, Goldschmiedin (Andreas Speckmann, Oldenburg)
Markus Möller, Informationselektroniker m.d.SP Geräte- und Systemtechnik (Thomas Hartke, Cloppenburg)
Jendra Gildehaus, Kauffrau für Büromanagement (Harald Meyer Brand-schutz-Elektro GmbH & Co. KG, Ganderkesee)
Tomke Göner, Konditorin (Bäckerei Ripken, Jörg Ripken, Apen)
Jens Thien, Kraftfahrzeugmechatroniker (Georg Collmann, Kfz-Mechanikermeister, Friesoythe)
Florian Gabriel, Land- und Baumaschinenmechatroniker (L. Möller Landtechnik GmbH, Cappeln)
Kathrin Anna Süsens, Malerin und Lackiererin (Ingo Wermbter Malerfachbetrieb GmbH, Bad Zwischenahn)
Maria Engelmann, Maßschneiderin m.d.SP Damen (Britta Zurwellen, Goldenstedt)
Delil Akbulut, Maurer (Georg Borchers GmbH Hoch- und Ingenieurbau, Apen)
Sebastian Ciszek, Metallbauer i.d.FR Konstruktionstechnik (Fechner Stahl- und Metallbau GmbH, Nordenham)
Hendrik Wöbken, Metallbauer i.d.FR Nutzfahrzeugbau (Schütte Fahrzeugbau GmbH, Wardenburg)
Julian Rose, Orthopädieschuhmacher (Hanschen Jever GmbH, Jever)
Anna-Lena zu Jeddeloh, Raumausstatterin (Hergen Otte, Hude)
Jannik Körber, Straßenbauer (Garten- und Landschaftsbau Kreye GmbH & Co. KG, Ganderkesee)
Jonas Wiegert, Systemelektroniker (Universität Oldenburg, Oldenburg)
Johannes Paatz, Tischler (E. u. H. Brunken GmbH & Co. KG, Varel)
Tim Bastigkeit, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer (S & B Isolier-technik GmbH & Co. KG, Wardenburg)
Viktoria Zucker, Zahntechnikerin (Vareler Dentaltechnik Buchholz und Teßmer GmbH & Co. KG, Varel)
Sergiu Vasile Plesa, Zimmerer (Schultze Holzbau GmbH, Beckeln)
Marcella Friebe, Zweiradmechanikerin, Fahrradtechnik (Heinz Bunjes, Inh. Gerd Renschen, Oldenburg)
Die Sieger aus der Stadt Oldenburg.
Die Sieger aus dem Landkreis Oldenburg.
Die Sieger aus dem Landkreis Ammerland.
Die Sieger aus der Stadt Wilhelmshaven und dem Landkreis Friesland.
Die Sieger aus dem Landkreis Wesermarsch.
Die Sieger aus dem Landkreis Vechta
Die Sieger aus dem Landkreis Cloppenburg.
Gruppenbild der Kammersieger 2017.
Manfred Kurmann (links) freute sich über die 37 Kammersieger. Torsten Heidemann führte als Moderator durch den Abend.
Die Auszeichnung für die Kammersiegerinnen und Kammersieger 2017.
Begrüßung durch den Hausherren: Dieter Meyer, Vorstandsvorsitzender des BFE
Musikalische Begleitung gab  es durch die Newcomer-Band "Beyond Roses".
Volles Haus im BFE bei der diesjährigen Kammersiegerehrung.
Begrüßende Worte gab es auch von Heiko Henke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer.
Frederik Klugmann, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (Christian Klugmann, Lastrup)
Ilonka Wistuba, Augenoptikerin (Dellas Optik e.K., Oldenburg)
Fatbardh Hyseni, Automobilkaufmann (Autohaus Tönjes GmbH & Co. KG, Zetel)
Lars Meißner, Bäcker (Bäckerei und Konditorei Frank von Aschwege, Edewecht)
Steffen Ludwig, Beton- und Stahlbetonbauer (TweWe-Bau GmbH, Rastede)
Thimon Worschech, Bootsbauer (Fr. Fassmer GmbH & Co. KG, Berne)
Onno Falko Hommers, Dachdecker (Heiko Stallkamp GmbH, Stadland)
Gottlieb Hergert, Elektroniker i.d.FR Energie und Gebäudetechnik (Sieverding Heizungs- und Sanitärtechnik GmbH, Cappeln)
Suzanne Astrid van Houwling, Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk Bäckerei (Bäckerei-Konditorei Behrens-Meyer GmbH, Garrel)
P. Detlefsen, Fahrzeuglackierer (Marco Middendorf, Vechta)
Jannis Frers, Feinwerkmechaniker (AMF-Bruns GmbH & Co. KG, Apen)
Alexandra Ording, Fleischerin (Fleischerei Maik Bruns, Damme)
Emely Janßen, Fotografin (Bernd-Thomas Scheiwe, Fotografenmeister, Apen)
Kristina Holm, Friseurin (Inge Kläne, Vechta)
Max Fiedler, Gerüstbauer (Bassenberg & Schwarting GmbH, Stadland)
Karoline Lange, Goldschmiedin (Andreas Speckmann, Oldenburg)
Markus Möller, Informationselektroniker m.d.SP Geräte- und Systemtechnik (Thomas Hartke, Cloppenburg)
Jendra Gildehaus, Kauffrau für Büromanagement (Harald Meyer Brand-schutz-Elektro GmbH & Co. KG, Ganderkesee)
Tomke Göner, Konditorin (Bäckerei Ripken, Jörg Ripken, Apen)
Jens Thien, Kraftfahrzeugmechatroniker (Georg Collmann, Kfz-Mechanikermeister, Friesoythe)
Florian Gabriel, Land- und Baumaschinenmechatroniker (L. Möller Landtechnik GmbH, Cappeln)
Kathrin Anna Süsens, Malerin und Lackiererin (Ingo Wermbter Malerfachbetrieb GmbH, Bad Zwischenahn)
Maria Engelmann, Maßschneiderin m.d.SP Damen (Britta Zurwellen, Goldenstedt)
Delil Akbulut, Maurer (Georg Borchers GmbH Hoch- und Ingenieurbau, Apen)
Sebastian Ciszek, Metallbauer i.d.FR Konstruktionstechnik (Fechner Stahl- und Metallbau GmbH, Nordenham)
Hendrik Wöbken, Metallbauer i.d.FR Nutzfahrzeugbau (Schütte Fahrzeugbau GmbH, Wardenburg)
Julian Rose, Orthopädieschuhmacher (Hanschen Jever GmbH, Jever)
Anna-Lena zu Jeddeloh, Raumausstatterin (Hergen Otte, Hude)
Jannik Körber, Straßenbauer (Garten- und Landschaftsbau Kreye GmbH & Co. KG, Ganderkesee)
Jonas Wiegert, Systemelektroniker (Universität Oldenburg, Oldenburg)
Johannes Paatz, Tischler (E. u. H. Brunken GmbH & Co. KG, Varel)
Tim Bastigkeit, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer (S & B Isolier-technik GmbH & Co. KG, Wardenburg)
Viktoria Zucker, Zahntechnikerin (Vareler Dentaltechnik Buchholz und Teßmer GmbH & Co. KG, Varel)
Sergiu Vasile Plesa, Zimmerer (Schultze Holzbau GmbH, Beckeln)
Marcella Friebe, Zweiradmechanikerin, Fahrradtechnik (Heinz Bunjes, Inh. Gerd Renschen, Oldenburg)
Die Sieger aus der Stadt Oldenburg.
Die Sieger aus dem Landkreis Oldenburg.
Die Sieger aus dem Landkreis Ammerland.
Die Sieger aus der Stadt Wilhelmshaven und dem Landkreis Friesland.
Die Sieger aus dem Landkreis Wesermarsch.
Die Sieger aus dem Landkreis Vechta
Die Sieger aus dem Landkreis Cloppenburg.
Gruppenbild der Kammersieger 2017.

Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen

Sie haben im Ausland einen handwerklich ausgerichteten Berufsabschluss erworben?

Durch das „Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen(BQFG)" - kurz: Anerkennungsgesetz, erhalten alle Personen mit einem ausländischen Berufsabschluss einen Anspruch auf Überprüfung der Gleichwertigkeit ihrer im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen mit einem deutschen Berufsabschluss.

In dem Verfahren können neben den Ausbildungsnachweisen auch die im In- oder Ausland erworbenen Berufserfahrungen und sonstigen Befähigungsnachweise berücksichtigt werden. 

Ablauf der Gleichwertigkeitsprüfung

Wir überprüfen, ob wesentliche Unterschiede zwischen Ihren Berufsqualifikationen und dem deutschen Berufsabschluss bestehen. Wenn wir von Ihnen für die Prüfung nicht die erforderlichen Nachweise oder keine ausreichenden Informationen erhalten können, ist es möglich, dass eine Qualifikationsanalyse zur Feststellung Ihrer beruflichen Kompetenzen, z.B. ein Fachgespräch oder eine Arbeitsprobe, durchgeführt wird.

Was erhalten Sie am Ende des Verfahrens?

Sie erhalten eine Gleichwertigkeitsbescheinigung, wenn keine wesentlichen Unterschiede festgestellt worden sind. Durch die Gleichwertigkeitsbescheinigung haben Sie die gleichen Rechte wie jemand, der die deutsche Prüfung abgelegt hat. Ein deutsches Prüfungszertifikat wird jedoch nicht verliehen. Wenn wesentliche Unterschiede festgestellt werden, stellen wir Ihre vorhandenen Berufsqualifikationen dar und beschreiben, welche wesentlichen Unterschiede zum deutschen Abschluss bestehen. Dieses Dokument können Sie auch bei einer Bewerbung auf dem deutschen Arbeitsmarkt nutzen.

© Handwerkskammer Oldenburg

Wenn die Gleichwertigkeitsprüfung für ein zulassungspflichtiges Handwerk wesentliche Unterschiede feststellt, haben Sie die Möglichkeit, eine von uns im Bescheid vorgegebene Ausgleichsmaßnahme (Eignungsprüfung oder Anpassungslehrgang) durchzuführen, um die Gleichwertigkeit zu erreichen.

Ass. jur. Christine Leemhuis

Telefon 0441 232-242
Telefax 0441 232-55242
leemhuis@hwk-oldenburg.de

Was müssen Sie für eine Gleichwertigkeitsprüfung tun?

Wir empfehlen Ihnen, einen Beratungstermin mit der Handwerkskammer zu vereinbaren, damit Sie sich über das Verfahren informieren können.

Unterlagen

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:

  • Ausweis oder Reisepass
  • Ausbildungsnachweise (Abschlussdokumente/Zeugnisse) aus Ihrem Herkunftsland
  • Übersetzung der Dokumente
  • Auflistung Ihrer beruflichen Erfahrungen, Tätigkeiten und Fortbildungen
    (= tabellarischer Lebenslauf) in deutscher Sprache.

Bitte beachten Sie, dass Ihre Übersetzungen im weiteren Verfahren von einem/einer öffentlich bestellten oder beeidigten Dolmetscher/-in oder Übersetzer/-in angefertigt sein müssen. Im Anschluss an die Beratung können Sie den Antrag mit einem Antragsformular der Handwerkskammer stellen.

Dauer

Wenn Ihre Unterlagen vollständig sind, beginnen wir sofort mit der Gleichwertigkeitsprüfung. Das Verfahren soll in der Regel nicht länger als 3  Monate dauern.

Kosten

Das Verfahren ist gebührenpflichtig. Der Gebührenrahmen ist in den Bestimmungen der Handwerkskammer festgelegt. Die Höhe der Kosten richtet sich nach dem Aufwand im Einzelfall. Die Kosten sind von Ihnen zu tragen, soweit sie nicht durch andere Stellen übernommen werden. Über die zu erwartenden Kosten klären wir Sie gerne individuell auf.